Vorgehen der Femto- und Wellenfront-Lasik
Das Prinzip der Wellenfront Femto-LASIK lässt sich am besten wie folgt erläutern:
Schritt 1
Mit Hilfe der Wavefront (Wellenfront) Technologie werden die individuellen Merkmale des optischen Systems, quasi der "Fingerabdruck des Auges", ermittelt.
Schritt 2
Durch den Einsatz des Femto-Sekunden-Lasers wird ein absolut exaktes und homogenes Flap (=Hornhautfenster) erstellt. Im Vergleich zur Mikrokeratom LASIK um ein vielfaches präziser und sicherer.
Schritt 3
Danach wird im darunter liegenden Gewebe (=Stroma) mit dem Wavefront Excimer Laser eine "maßgeschneiderte" Behandlung durchgeführt. Damit erhält der Laserpatient eine optimale Korrektur der Streu- und Brechkraftfehler.
Das Prinzip der Femto-LASIK lässt sich am besten mit folgenden Bildern erläutern
Schritt 1:
Femto-Sekunden-Laser arbeiten mit ultrakurzen Lichtimpulsen, die nur den Bruchteil einer Milliardstel-Sekunde dauern und einen Durchmesser von 1/100 mm haben. Der Lichtimpuls des Lasers produziert im Inneren der Hornhaut eine Fläche kleinster Luftbläschen in der exakt gewünschten Tiefe.
Schritt 2:
In diesem Bild sehen Sie die schematische Seitenansicht der Hornhaut mit den erstellten Luftbläschen.
Schritt 3:
Die Luftbläschen verbinden sich, so dass ein durchgängiges, mikrofeines Luftpolster entsteht.
Schritt 4:
Abschließend wird mittels Laser der Rand des Flaps bereitet und sanft zur Seite geschoben. Die anschließende Behandlung der Fehlsichtigkeit erfolgt mittels Excimer Laser. Der Patient muss nach dem Eingriff keinen Augenverband tragen. Es werden lediglich Tropfen benutzt, die das Auge vor Entzündungen schützen und beim Heilvorgang unterstützen sollen.